Patienteninformation

 

Offene Sprechstunde

Für die offene Sprechstunde ist keine Terminvereinbarung notwendig, jedoch ist diese nur für wirklich akute Fälle gedacht.

Um das Patientenaufkommen in der Praxis im Auge zu behalten, ist es mir wichtig, dass auch Sie selbst einschätzen, wie akut Ihre Beschwerden wirklich sind. Ein medizinisch dringlicher Fall wird in der Praxis natürlich immer sofort behandelt. Jedoch rate ich Ihnen im Zweifelsfall, vor Ihrem Besuch kurz in der Praxis anzurufen. Gerne vereinbaren wir mit Ihnen einen Termin. 

Wir bitten Sie daher, entweder am Empfang den Kurzfragebogen für die offene Sprechstunde (PDF) auszufüllen, mit dem meine Arzthelferinnen, auch in Rücksprache mit mir, die medizinische Dringlichkeit einordnen. Diesen bekommen Sie vor Ort in der Praxis. Trotzdem möchte ich Sie darauf hinweisen, sich vor dem Besuch in der Praxis abzusichern.

Zur selbstständigen Einordnung, ob Ihre Beschwerden als akut eingestuft werden können und Sie definitiv in der offenen Sprechstunde behandelt werden können, finden Sie unten eine Checkliste mit typischen Symptomen.

Vielen Dank für die Mithilfe!

Checkliste: Neurologische Symptome zur Vorstellung in der offenen Sprechstunde

  • Starke Kopfschmerzen
  • Starke Nacken- und Rückenschmerzen mit Ausstrahlung in Arme und/oder Beine
  • Akute Seh-, Sprach- und Gleichgewichtsstörungen
  • Gefühlsstörungen der Extremitäten
  • Akuter Schwindel
  • Akuter Kraftverlust einer Extremität
  • Ohnmachten (etwaige Stürze) und Störungen des Bewusstseins
  • Schnell auftretende Konzentrationsstörungen

Kassenarztpraxis: Das ist die Wahrheit

Wir alle müssen damit leben, dass das Kassenarztsystem mir nur ein gewisses Maß an Zeit pro Patient zur Verfügung stellt. Die Kunst ist es nun, diese Zeit so effektiv zu nutzen, um die Ursache Ihrer Beschwerden eindeutig zu finden.

Sie können meine Bemühungen unterstützen, in dem Sie

  • mir als neuer Patient eine Überweisung vom Hausarzt mitbringen, um dessen Einschätzung zu kennen
  • schriftliche Vorbefunde von schon stattgehabten Untersuchungen (liegen Ihrem Hausarzt meist vor) mitbringen
  • überlegen, wie Sie möglichst konkret Ihre Beschwerden beschreiben
  • bei mehreren Symptomen übersichtliche Notizen zum Einscannen machen

Mein Befragungs- und Untersuchungsstil ist pragmatisch und zielgerichtet, um das Wesentliche Ihres Problems zu erfassen ohne Sie als Mensch ganzheitlich aus den Augen zu verlieren.

Mein Ziel ist es,

  • Sie verständlich über das Ergebnis aufzuklären
  • Ihnen zeitnah eine auf Sie ausgerichtete Therapie anzubieten

Wartezeit - ein leidiges Thema

Um unsere gemeinsame Zeit optimal zu nutzen, nimmt mein Team während Ihrer Wartezeit meistens eine technische Messung/Untersuchung vor. Deshalb vergeben wir auch frühmorgens Doppeltermine, um unsere Effektivität zu erhöhen.

Die Entscheidung für eine Messung richtet sich nach den Angaben auf der Überweisung oder Ihrer Angaben bei der telefonischen Terminvereinbarung.

Allerdings erscheint es oft für Patienten im Wartezimmer so, als wenn später eintreffende Patienten vorgezogen würden. Dem ist nicht so, vielmehr kehren sie nach der Messung in das Wartezimmer zurück. 

Gründe für lange Wartezeiten

Kein Arzt der Welt kann letztlich immer genau abschätzen, wie lange die Befragung, körperliche Untersuchung, technische Untersuchung, Beratung und Behandlung bei einem bis dato unbekannten Patienen dauern wird.

Es kann fünf, 15, 30 oder sogar 45 Minuten dauern, das weiß man nicht. Oft ergeben sich in der Sprechstunde eben weitere, unerwartete Probleme, die zeitaufwendige Gesprächs- und Untersuchungen notwendig machen und keinen Aufschub dulden. Manchmal müssen wir dringliche Patienten einschieben.

Bekannte Patienten werden von mir nicht zu unnötigen Kontrollen einbestellt, somit sind die meisten Patienten neu für mich. Da auch Sie wünschen, dass ich Sie gründlich untersuche, bitte ich an dieser Stelle wirklich um Ihr Verständnis.